EU

Durch neuartige Sensorik sind innovative Technikschnittstellen entstanden, die von immer größeren Personenkreisen genutzt werden können. Diese „Demokratisierung von Technologie“ erlaubt die Interaktion mit dem ganzen Körper und gewinnt in immer mehr Lebensräumen an Bedeutung. Mit dieser breiten Verfügbarkeit stehen Anwendungsfelder aus Kunst, Kultur, Technik und Wissenschaft vor der Herausforderung, diese Technologien nutzbringend und innovativ in kreativen Projektvorhaben einzusetzen. Kreativität bedeutet [oft] die Transformation zwischen disjunkten Kontexten. Daher ist der Blick über den Tellerrand der eigenen Fachlichkeit ein entscheidender Faktor der Innovationsfähigkeit einer kulturellen oder wirtschaftlichen Organisation. Die Entwicklung nachhaltiger kreativer Lösungen ist durch transdisziplinäre Kooperation der Partner auf Augenhöhe und innerhalb einer gemeinsamen Struktur möglich, die bidirektionale Interventionen im kreativen Prozess unterstützt. Dabei spielt der kontinuierliche Austausch zwischen Kunst/Kultur, Technik und Wissenschaft eine besonders wichtige Rolle. MOCCA ist unser Lösungsansatz um transdisziplinäre Projekte rund um das Thema bewegungsbasierte Nutzer-Schnittstellen in den Anwendungsfeldern Tanzkunst, Medizintechnik, Filmproduktion und Mensch-Technik-Interaktion nachhaltig zu etablieren.

Hochschule Düsseldorf

Die Hochschule Düsseldorf (HSD) ist eine der großen Fachhochschulen in NRW mit mehr als 7000 Studierenden in 7 Fachbereichen. Gegenwärtige strategische Themenfelder der Forschung sind Energie und Umwelt, soziale Teilhabe und politische Partizipation sowie Kommunikation und Medien. Prof. Dr. Christian Geiger aus dem Fachbereich Medien ist seit Jahren im Bereich Mensch-Technik-Interaktion, Mixed Reality und Visualisierung tätig und hat bereits mehrere Forschungsprojekte mit seinem Team bearbeitet (vgl. Abschnitt F) Sein Team ge-hört seit 2012 zu den 10 erfolgreichsten Forschergruppen der HS Düsseldorf. Neben der Leitung des Forschungsschwerpunkts “NutzerWelten” (www.nutzerwelten.org) arbeitet Prof. Geiger auch mit zahlreichen Firmen der Medienwirtschaft aus NRW zusammen.

tanzhaus nrw

Das tanzhaus nrw ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein mit dem Ziel der Förderung zeitgenössischer Tanzkunst: auf zwei Bühnen, in acht Unterrichtsstudios sowie in Proberäumen, die zur Entwicklung von Stücken von Choreografen dienen. Der regionale und internationale Austausch mit Künstlern ist eines der wichtigsten Ziele. Ein besonderes Anliegen: die Vermittlung von Tanzkunst für und mit Kindern und Jugendlichen. Auf 4.000 Quadratmetern Fläche ist es zugleich Theater mit rund 200 wechselnden Bühnenveranstaltungen im Jahr, ein Produktions- und Fortbildungsort für Tänzer und Choreografen, Weiterbildungsstätte mit 350 Kursen wöchentlich, die sich generationsübergreifend an Amateure wenden, sowie ein Zentrum für Tanz mit und für Kinder und Jugendliche. Vor dem Hintergrund seiner mehr als 35-jährigen Vermittlungsarbeit gilt das tanzhaus nrw heute als ein international respektiertes lebendiges Modell zur Förderung der Sparte Tanz auf einer Vielzahl von Ebenen.

Velamed

Die Firma Velamed – Science in Motion GmbH, Köln, ist seit Jahren bundesweit mit der Entwicklung und Vermarktung biomechanischer Lösungen im Bereich Medizintechnik erfolgreich. Ein Schwerpunkt ist dabei die Vertretung der Firma Noraxon und ihrer Produkte. Seit 1989 entwickelt NORAXON kinesiologische-EMG-Systeme und biomechanische Sensoren vom handlichen Biofeedback-Gerät bis hin zu den multifunktionellen 32-Kanal-Anlagen für komplexe wissenschaftliche Setups. Alle Anlagen lassen sich auch nachträglich aufrüsten und können sich so an die Bedürfnisse und Fragestellungen der Anwender adaptieren. Ein weiterer Schwerpunkt ist der europaweite Vertrieb und die technische Betreuung des markerlosen Motion Capturing-Systems STAGE und die markerbasierte Lösung Qualisys.

LAVAlabs

LAVAlabs Moving Images ist ein innovatives und kreatives Studio für Visual Effects (VFX) und 3D-Animation mit Sitz in Düsseldorf und Stuttgart. LAVAlabs bietet modernste VFX und CG Bearbeitung für den internationalen Werbe- und Spielfilmbereich an. Kreatives Know-How, innovative Technologien und eine eigene R&D Unit, sowie länderübergreifende Kooperationspartner bieten die Basis für ein Fullservicepaket. Ein Arbeitsbereich umfasst die Erstellung von computergenerierten Charakteren, die innerhalb von virtuellen Welten agieren. Von der Konzeption bis zur Umsetzung erfolgt die Bearbeitung Inhouse. LAVAlabs kann hier sowohl auf Erfahrungen aus dem Bereich Spielfilm, als auch aus dem Bereich Werbung zurückgreifen. 3D-stereoskopische Umsetzungen sind ebenfalls bereits mehrfach erfolgreich umgesetzt worden. LAVAlabs ist zudem ein Spezialist für MoCap-Projekte.